• 3.8.1994

    Die hebräische Sprachlogik wäre zu rekonstruieren anhand – der Strukturen der Konjugationen (die von der indogermanischen Sprachlogik durch das Fehlen des Neutrum sich unterscheiden) und – des Gebrauchs der Prä- und Suffixe. Greuel am heiligen Ort: Der Modernisierungsschub des Faschismus hat die Kirche nicht unberührt gelassen. Hier, insbesondere in der Katholischen Kirche, waren seine Vollstrecker in Teilen der kirchlichen Jugendbewegung und der liturgischen Bewegung anzutreffen, in der Anti-Kitsch-Kampagne, in der Tendenz, die Frömmigkeit durch Ästhetisierung und Ritualisierung des Kults auszutreiben (das war die Voraussetzung für die Medienverwertbarkeit der Liturgie: für die Blasphemisierung der Religion im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit). Apokalyptische Theorie: Das Feuer entspricht in seinem aktiven Teil dem Lachen, in seinem passiven dem Weinen. Hiermit hängt es zusammen, daß Jesus nicht gelacht, wohl aber die Dämonen ausgetrieben hat (Anmerkung zum katholischen Mythos: Das Feuer wäre wie Lachen und Weinen anzusiedeln in dem Bereich zwischen Sprache und Mathematik, oder zwischen der Sprache und der Logik der Schrift; die Vorstellungen von Hölle und Fegefeuer sind Produkte der Verräumlichung dieses sprachlichen Sachverhalts; sie ermessen die Distanz zwischen dem Wort und seiner Erfüllung; die Musik ist ihr Erbe und der Beginn ihrer Entmythologisierung). Das Feuer der Hölle und das Fegefeuer ist das Feuer der brennenden Scham. Das Neutrum ist der Repräsentant der Logik der Schrift in der Sprache.

  • 2.8.1994

    Hitler war nicht der Antichrist, vielleicht die Generalprobe, das aber nicht als Person, sondern als Repräsentant und Vollstrecker des Weltgeistes, denn der ist der Drache. Die Orthogonalität transponiert die Linearität der Zeit von der Vergangenheit in die Zukunft. Das Relativitätsprinzip stellt die Äquivalenz her zwischen Objektbewegungen und Bewegungen des Raumes in sich selber. Das Sein, die Kopula, ist der Repräsentant der Orthogonalität (des Andersseins) in der Sprache. Vergewaltigung: Ist das Inertialsystem nicht obszön, und ist es nicht zugleich ein Produkt neutralisierter und verdrängter Mordphantasien (das Inertialsystem ist in der gleichen Zeit „entdeckt“ worden wie die nackten Wilden, die „Kannibalen“: Projektion der Eucharistie-Verehrung)? Zum Moment der Frauenfeindschaft in der Bekenntnislogik: Hängt das nicht zusammen damit, daß die Umkehr von den Verheißungen getrennt und so zur Buße gemacht worden ist? Und war es nicht dieser Begriff der Buße, der die Barmherzigkeit zur Hysterie und die Umkehr zur Vergewaltigung gemacht hat? Kritik des Dogmas: Gilt das „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ auch im Hinblick auf Auschwitz? Die Frage nach der (allgemeinen) Geltung dieses Satzes ist unsinnig, da nur die Opfer ihn sagen könnten, die Täter aber keinen Anspruch darauf, daß ihnen die Opfer vergeben, geltend machen können; sie scheitert an der Asymmetrie des ihm zugrunde liegenden Sachverhalts. Aber ist dieser logische Schnitzer nicht die Geschäftsgrundlage einer Theologie, die glaubt, die Wahrheit zum Gegenstand von Urteilen machen (sie in Dogmen fassen) zu können; ist er nicht die Geschäftsgrundlage einer Theologie hinter dem Rücken Gottes? Und ist nicht die Asymmetrie in der Sache der Grund dafür, daß heute jede Alternative zu einer Theologie im Angesicht Gottes versperrt ist?

  • 1.8.1994

    Zu Maria Magdalena vgl. Mt 1245 (… nimmt sieben andere Geister mit sich … es wird nachher mit diesem Menschen schlimmer als vorher) und 2 Pt 220 (… Befleckungen der Welt … so ist für sie das letzte schlimmer geworden als das erste).
    Ist die „Geburt des Fegefeuers“ nicht ein sprachgeschichtliches Phänomen, eine Gestalt der projektiven Verarbeitung des Universalienstreits (und der messianischen Wehen)?
    Ohne diese projektive Verarbeitung hätte es die Scheiterhaufen nicht gegeben (hat die Kirche die Scheiterhaufen erfunden, weil sie die Schuldreflexion nicht an sich herankommen lassen wollte, und hatte sie in den Häresien nicht die eigene Sünde vor Augen?).
    Hat das Feuer seinen religionsgeschichtlichen Ursprung im Iran (vom Holocaust zum Scheiterhaufen: ist das letzte ein „indoeuropäisches“ Konstrukt, eines das mit dem Ursprung des Neutrum – der Geschichte des Schuldverschubsystems – zusammenhängt)?
    Im Fegefeuer ist auch das Jenseits unters Gesetz des Inertialsystems gebracht worden (wurde das Inertialsystem im Jenseits verwurzelt).
    Nicht die Verstorbenen sind im Fegefeuer, sondern der Anspruch, den die Toten an uns haben, ist das Fegefeuer, in dem wir sind.
    Hat nicht das ontologische Erbe (die Verdrängung der Erinnerung an die Toten) das Christentum wurzellos gemacht?
    Gehört nicht zur Geschichte von den drei Leugnungen Petri auch die Situation „im Hof des Hohepriesters“, während gleichzeitig (im Haus des Hohepriesters) Jesus dem Verhör unterzogen wird?
    Die Welt ist die Verkörperung des Schuldverschubsystems.
    Ismael heißt „Gott hört“.
    Das Christentum, nachdem es Joh 129 aus dem Nachfolgegebot herausgenommen hat, ist selber zur „Sünde der Welt“ geworden.
    Die naturwissenschaftliche Erkenntnis läuft insgesamt über eine fundamentale Verletzung des Bilderverbots, aber so, daß die Funktion und die Bedeutung dieser Verletzung (dieser Wunde) erstmals erkennbar und analysierbar werden. Die Grundstruktur verdankt sich einem Prinzip, das in dem Satz sich ausdrückt: If the future will be like the past, einer Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft, einem in die Zeitvorstellung eingebauten idealisierenden Moment der Zeitumkehr. Diese Zeitumkehr liegt der Beziehung des tode ti zum prophetischen Aktualitätsbezug zugrunde.
    Die Beziehung der drei Modi der Zeit: Dauer, Folge und Zugleichsein, zu den drei Dimensionen des Raumes (oben/unten, rechts/links, vorne/hinten) ist der Grund und das Modell ihrer Beziehung zur transzendentalen Logik (zu den kantischen Urteilskategorien Substanz, Kausalität und Wechselwirkung).
    Unterscheidet sich die Beziehung des Ham zu Sem von der zu Japhet?

  • 31.7.1994

    Fünfmal ist im Johannes-Evangelium von dem „Jünger, den Jesus (er) liebte“ die Rede: – 1323 (Verrat Judas‘): Einer von den Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu. – 1926 (am Kreuz): Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! – 202 (Mitteilung über das leere Grab und Gang des Petrus und des „andern Jüngers“ zum Grab): Sie (Maria Magdalena) läuft nun zu Petrus und zu dem andern Jünger, dem, den Jesus lieb hatte, und sagte zu ihnen … – 217 (Fischfang nach der Auferstehung): Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr. Simon Petrus nun, als er hörte, daß es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um – denn er war nackt – und warf sich in den See. – 2120 (Frage, ob Johannes leben wird bis der Herr wiederkommt): Petrus wandte sich um und sah den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert? Der Text, der erzählende, der sich am Zeitablauf, wie auch der argumentative Text, der sich an den Kriterien der Beweislogik orientiert, verdankt seine Organisation der Logik der Schrift. Gibt es in hebräischen Texten die Trennung von Grund und Kausalität, oder ist diese Trennung eine Folge des Naturbegriffs? Hängt die Bildung der Konsonanten mit den Windsymbolen zusammen (den Geistern der vier Richtungen)? Der Raum ist ein Mittel zur Eigentumsabgrenzung und zur Definition von Machtbereichen. Und welche Bedeutung hat in der Ursprungsgeschichte dieser Raumfunktionen der Tempel? Ist es ein Zufall, daß der Himmel männlich, die Hölle weiblich und das Fegfeuer (als substantiviertes Adjektiv: purgatorium) ein Neutrum ist? Man könnte sagen, daß, was vor Christus Prophetien waren, nach Christus Häresien gewesen sind, wenn da nicht der kleine, aber eingreifende Unterschied wäre: Alle Häresien sind zum Opfer der gleichen Strukturen geworden, die sie bekämpft haben. Die Urteilsformen reichen eben soweit wie die subjektiven Formen der Anschauung. Die List der Vernunft ist kein Instrument der göttlichen Vorsehung, sie ist nur eins der Hegelschen Logik. Der Hegelsche Satz, daß das Wahre der bacchantische Taumel sei, bei dem kein Glied nicht trunken ist, gilt im Rahmen der Logik der Schrift. Die Logik der Schrift entfaltet sich im Mythos; im Weltbegriff (auf der Grundlage der subjektiven Formen der Anschauung) erreicht sie den Punkt ihrer Selbstbegründung. Im Namen des Logos ist in der christlichen Tradition seit je die Kraft der Sprache mit der Logik der Schrift, der Name mit dem Begriff, verwechselt worden. Die Kraft der Sprache gründet in der Fähigkeit zur Schuldreflexion, die Logik der Schrift hingegen in den Rechtfertigungsmechanismen; sie läuft auf den Genocid hinaus. Die Opfertheologie war der Katalysator, der die Kraft der Sprache in die Logik der Schrift überführt hat (kommt die Opfertheologie im Johannes-Evangelium vor? – Vgl. Joh 651ff, dazu 663). Das Konzept einer „Versöhnung über den Gräbern“ lebt von der Hoffnung, daß die Gräber verschlossen bleiben. Und die Berufung auf das Urteil der Geschichte ist die massivste Gestalt des Nihilismus: Sie nimmt um der Selbstrechtfertigung willen in Kauf, daß die Welt in den Orkus geht. Woher kommt der Ausdruck „Abrahams Schoß“ (Lk 1622ff, vgl. auch Mt 811), und was bedeutet er? Ist nicht Adornos Satz: „Heute ist schon jeder Katholik so schlau, wie früher nur ein Kardinal“ eine präzise Beschreibung der dritten Leugnung. Wer die Sünde der Welt auf sich nimmt, wird sich nicht mehr „getroffen fühlen“; er ist unverletzbar.

  • 30.7.1994

    Wäre die Natur ein Subjekt (und empfindungsfähig), sie würde sich absolut mißverstanden fühlen, sie wäre längst autistisch geworden. Aber ist sie es nicht schon?
    Ist es nicht das Selbstmitleid, und sind es nicht die damit verbundenen Projektionsmechanismen, die uns in die Identifikation mit den Herrschenden hineinführen (in die Anhängigkeit von denen, von denen wir geliebt werden möchten)? Diese Identifikation mit gleichzeitigem Dementi (mit gleichzeitiger Leugnung) ist faschistisch (der leere Grund des autoritären Charakters).
    Die Ontologie ist die Philosophie des Selbstmitleids.
    Ist der Raum nicht ein Instrument der Verwerfung und der Gnade zugleich?
    Das Dogma (die Orthodoxie) ist die Wahrheit, aber die Wahrheit in den Fesseln der Urteilslogik: die Wahrheit in der Gestalt des steinernen Herzens.
    Ist nicht die Beschneidung ein antipatriarchalischer Akt, und gilt das nicht auch für die „Beschneidung des Herzens“, der die Kirche sich bis heute nicht unterworfen hat.
    Das Geheimnis des Paulus hat etwas mit dem mysterium iniquitatis zu tun. Kann es sein, daß Paulus etwas mit dem Judas Iskarioth zu tun hat?
    Gibt es nicht Judaisten, die aus der Judaistik eine Folklore-Wissenschaft (eine Brauchtums-Wissenschaft) gemacht haben?
    Heute müssen wir durch die sieben Nächte der Gottverlassenheit hindurch.
    Gebote sind Richtschnuren des Handelns, keine Maßstäbe des Urteils. Dazu werden sie, wenn sie zu Gesetzen werden. Das Gebot gilt für mich, während das Gesetz für die Anderen gilt, und für mich nur insoweit, wie ich ein Anderer für Andere bin.
    Verweist nicht das Wort „Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten, daß sie nackt waren“, dem das Wort „Sie waren nackt, aber sie schämten sich nicht“ vorausgeht, darauf, daß Paradies und Sündenfall auch als sprachliche Sachverhalte begriffen werden müssen („die Welt ist alles, was der Fall ist“)? Und es war einer der folgenreichsten Fehler des frühen Christentums, daß es den evangelischen Rat des Hörens zu einem des Gehorsams gemacht hat.
    Hängen hiermit Ursprung und Gestalt des Benediktiner-Ordens zusammen? War nicht die Benediktiner-Regel die Einübung ins autoritäre Verhalten? Und gewinnt vor diesem Hintergrund nicht die These, daß Benedikt selber und seine Regel eine nachträgliche Erfindung sind, ein Stück Plausibilität? – Repräsentiert der Benediktiner-Orden das mykenische Zeitalter im Christentum? Auch die Benediktiner errichteten ihre Klöster in den Bergen.
    Polemik ist die verzweifelte Verkörperung der Beweislogik.
    Ezechiel (1414/20) nennt Noah, Daniel und Hiob als als Namen dreier Gerechter, die gerettet werden, wenn auch alle anderen wilden Tieren, dem Schwert oder der Pest zum Opfer fallen.
    Welche Pseudepigraphen gibt es (neben Jona, Daniel, Esther, Tobit, Judith, Hiob) im kanonischen Bestand der Bibel?
    Wie wird Johannes im Johannes-Evangelium sonst noch genannt (der andere Jünger; der Jünger, den der Herr liebhatte)?
    Hat der „hebräische Knecht“ (Dt und Jer) etwas mit dem Gottesknecht (Jes) zu tun; ist JHWH der Gott der Hebräer?
    Kann es sein, daß die Trinitätslehre das Ergebnis eines Versuches ist, die Prophetie in einer mathematischen Formel einzufangen?

  • 29.7.1994

    Gehört nicht der Kampf um die „Anerkennung“ zur Geschichte des Ursprungs und der Etablierung einer Eigentumsgesellschaft (die Anerkennung einer Person ist die Anerkennung ihres Eigentums, die Anerkennung des Eigentums anderer)? Das Votum für die Armen und die Fremden sprengt die Logik der Schrift; es macht die Israeliten zu Hebräern und die Schrift zur hebräischen Schrift. JHWH ist der Gott der Hebräer. Das Votum für die Armen und die Fremden ist ein Teil der Treue zu dem Gott, der den Himmel und die Erde erschaffen hat. Ist der Himmel der Typos der Fremden, die Erde der Typos der Armen, und leugnet nicht jede Bekenntnisreligion das Votum für die Armen und die Fremden (die Prophetie) und damit die Idee der Schöpfung und der Auferstehung? Die Logik der Schrift trennt Natur und Welt; sie gründet in der Urteilslogik. Aber es gibt kein Urteil ohne ein projektives Moment, das dann in den Begriffen wie Barbaren, Natur, Materie sich selbst begründet. Die Sintflut hat die Erde mit der Logik der Schrift überschwemmt. Wurzellos (wie der Dornenstrauch in der Jotam-Fabel) ist die Logik der Schrift; sie ist wurzellos geworden durch das tode ti (durchs Inertialsystem). Le Goff, Die Geburt des Fegefeuers: Ist nicht die Vorstellung des Fegefeuers das Produkt der Säkularisierung (oder der Naturalisierung) der Umkehr (Buße als Umkehr ohne Verheißungen). Inertialsystem: In dem gleiche Maße wie der Tod aus dem Gesichtskreis der Menschen verdrängt (und das Sterben seiner Würde beraubt) wird, verschwindet auch die Erinnerung an die Toten.

  • 28.7.1994

    Luzifers Sturz: Die Logik der Schrift transformiert den Aktualitätskern der Prophetie in das tode ti der Philosophie.
    Logik der Schrift: Was du schwarz auf weiß besitzt, kannst du getrost nach Hause tragen.
    Ist nicht die Apokalypse die Gestalt der Prophetie nach dem Ursprung des Weltbegriffs (Nebukadnezzar hatte einen Traum und hatte ihn vergessen; Daniel mußte nicht nur den Traum deuten, er mußte ihn zuvor finden, rekonstruieren; gehört die Susanna-Geschichte nicht in diesen Kontext: Daniel rettet seine eigene Mutter; und dazu gehört die neue Gestalt der falschen Propheten, deren Name zum Fluch wird, weil sie mit den Frauen ihrer Nächsten Unzucht getrieben haben)?
    Der Menschensohn auf den Wolken des Himmels: Sind diese Wolken nicht die Buchrolle, zu der sich der Himmel am Ende aufrollt; und waren es nicht die gleichen Wolken, in die Gott nach der Sintflut den Bogen gesetzt hat?
    Sind die Dornen und Disteln ein Symbol der Logik der Schrift? Die Deutung, die Eleasar von Worms diesem Symbol gegeben hat, widerspricht dem nicht (und ebensowenig die Geschichte dieses Symbols von der Jotam-Fabel über den brennenden Dornbusch bis zur Dornenkrone, auch die Geschichte vom Weizen, der unter die Dornen fällt: die Theologie hinter dem Rücken Gottes): Die Logik der Schrift ist die Logik des Säkularisationsprozesses.
    Die Schrift ist die Sprache in ihrem Anderssein (der Logos ist die Thora als Sprache im Kontext der Schrift).
    Mit dem Weltbegriff senkt die Logik der Schrift sich in die Realität ein. In der Welt entfaltet und erkennt sich die Logik der Schrift.
    Es gibt kein Bekenntnis und es gibt keine Weltanschauung ohne Feindbild; mit jedem Bekenntnis, mit jeder Weltanschauung wird ein Feindbild unbemerkt und eben deshalb umso wirksamer mitgeliefert. Der Kern des Bilderverbots enthüllt sich bei Jesus als Feindesliebe.
    Hängt die Urteilsform, die Urteilslogik, die Trennung von Objekt und Begriff, mit der Entdeckung der Orthogonalität zusammen (ist die Beziehung von Objekt und Begriff ein Abbild der Beziehung zweier Dimensionen im Raum)? Steht nicht schon die aristotelische Logik unter dem Gesetz der Urteilsform, und gehört zu ihren Folgen nicht die Trennung der Sprache von der Realität (der Objektwelt), bei gleichzeitiger Depotenzierung der Sprache?
    Der deutlichste Hinweis auf die Asymmetrie zwischen mir und den Andern liegt im Problem der Schuld und der Sündenvergebung : Wenn ich jemandem seine Schuld nachsehe („vergebe“), dann habe ich sie ihm nicht generell vergeben, dann habe ich nur ein Problem zwischen ihm und mir gelöst; alles andere, insbesondere seine Beziehungen zu anderen, bleibt davon unberührt (vgl. aber Jer 3134: die Sündenvergebung durch Gott eins mit ist der Gotteserkenntnis aller, mit dem Ende der wechselseitigen Belehrung, mit dem befriedeten Zustand des gemeinsamen Lernens).

  • 27.7.1994

    Jesus war nicht nur der Sohn Davids, sondern auch ein Sohn Josefs, und als Sohn Josefs hatte er Brüder (u.a. Jakobus und Judas, beide waren Autoren des Neuen Testaments). Welche Bedeutung hat Josef, der Vater Jesu, in der Jesus-Geschichte, findet sich hier ein Anhaltspunkt für die „verdrängte, durchgestrichene Hälfte“?
    Fische, Reptilien und Vögel haben keine Gebärmutter, sie legen Eier (die Fische und Vögel sind wie Himmel und Erde direkt von Gott geschaffen; die ersten Apostel waren Fischer, sie sollten „Menschenfischer“ werden).
    Gibt es nicht äquivoke Begriffe, die gleichwohl aufeinander verweisen (Sein, würde, Sinn, Zeugen u.a.)?
    Der Dingbegriff und die Austreibung der Barmherzigkeit (Ding und Hysterie).
    Die griechische Geometrie und ihre Systematisierung und logische Entfaltung (Euklid: Axiome und Beweisverfahren) hat ihren Ursprung in der Endeckung des Winkels (mit dem Dreieck als paradigmatischem Objekt). Hier liegt der Ursprung des griechischen Begriffs der Theorie (der aufs Anschauen verweist), die Etablierung des monologischen Denkens und die Konzeption des Begriffs (das Neutrum und der Weltbegriff).
    Zum Buch Tobias: Hier wird der Fisch gefangen, Sara vom Dämon Asmodai (der siebenmal in der Hochzeitsnacht den Bräutigam getötet, die Ehe verhindert hat) befreit, Tobit von seiner Blindheit geheilt; aber am Ende wird Ninive doch zerstört.

  • 26.7.1994

    Hat Gerschom Scholem das Verhältnis von Sprache und Schrift nicht unter dem Titel „Offenbarung und Tradition“ abgehandelt (Judaica 4)? Die Hegelsche Logik ist die vollendete Selbstreflexion der Urteilsform: der Taumelbecher. Hegel hat in seiner Logik die Antinomien der reinen Vernunft durch Instrumentalisierung neutralisiert (und deshalb nur verworfen, nicht aufgelöst). Steht nicht schon die aristotelische Logik unter dem Gesetz der Urteilsform, und gehört nicht auch zu ihren Leistungen die Trennung der Sprache von der Realität: die Konstituierung der noesis noeseos? Ist nicht im Inertialsystem die Materie das Produkt der Verwechslung von hinten und vorn, der Raum das der Verwechslung von links und rechts und die Zeit das der Verwechslung von unten und oben? Das Inertialsystem ist atheistisch, weil es die Idee des Angesichts im Grunde zerstört (das anästhesierte „Grauen um und um“). Es trennt (als „Anschauung“) das Sehen vom Gesehenwerden. Die Mechanik und ihr Paradigma, der Stoßprozeß, gründet in der Logik der Konkurrenz; sie vollendet sich in der kinetischen Gastheorie (Kern der physikalischen Wärmetheorie), wurde hier aber (auf eine noch aufzuklärende Weise) über die Plancksche Strahlungstheorie in eine Beziehung zu elektromagnetische Prozessen gerückt, die ihren Schlüssel einmal im Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit finden wird. Ist nicht schon die Opfertheologie eine Konsequenz aus der Logik des deutschen Sprichworts: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? (Aber Jesus hat das Feuer vom Himmel geholt, und er wollte, es brennte schon: Barmherzigkeit, nicht Opfer.) Die Opfertheologie ist die Verhinderung des Feuers. Durch die Opfertheologie wurde Barmherzigkeit in Liebe, Praxis in bloße Gesinnung verwandelt. Kann es sein, daß im Buch Jesira ein Hinweis sich findet, der die These stützt, daß es das karolingische Zeitalter (mit dem „Makkabäer“ Karl Martell) nicht gegeben hat? Sind nicht die Erfindungen dunkler Perioden in der Zivilisationsgeschichte ein Teil der Erfindung der Tiefenzeit, und begleiten diese „Erfindungen“ nicht die Geschichte der Aufklärung, die Geschichte des Rückfalls der Aufklärung in den Mythos, als projektive Vergegenständlichung des Dunklen im eigenen Innern der Aufklärung, als Absicherung ihrer Vorstellungen von der Welt? Steckt nicht in der Subjektivierung des „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ der Grund und das Prinzip der christlichen Rechtfertigungslehren? Diesen Satz kann nur das Opfer über die Täter sagen, während die Täter ihn nicht auf sich selbst anwenden können („Herr vergib mir, denn ich weiß nicht, was ich tu“). Das Bewußtsein, daß die wichtigsten Sätze nicht verallgemeinerungsfähig sind (aufgrund der Asymmetrie zwischen mir und den Andern), enthält den entscheidenden Einwand gegen theoretisierendes Denken, gegen die Logik des Begriffs. Zu Hegels Konzept der Ausbildung und Entfaltung der Philosophie als Wissenschaft gehört in letzter Konsequenz der wahrhaft ungeheuerliche Satz, daß das Wahre der bacchantische Taumel ist, in dem kein Glied nicht trunken ist (davon muß Habermas abstrahieren, wenn er eine Diskurs-Ethik begründen will, und dagegen richtet sich die Idee des Heiligen Geistes, des parakletischen Denkens, das in kirchlicher Anwendung zum Quellpunkt des Selbstmitleids geworden ist, dem theologischen Pendant des Inertialssystems). Die Theorie (das monologische Denken) leugnet die Asymmetrie zwischen mir und dem Andern (sie macht den Andern zum Objekt). Diese Leugnung endet, terminiert in der Prävalenz des Andersseins: sie hat ihr Korrelat im Weltbegriff. Die Philosophie hat die Logik der Schrift als Grundlage; die Prophetie ist der Versuch, die Logik der Sprache gegen die Logik der Schrift zu retten (der Blitz aus den Wolken der Logik der Schrift).

  • 25.7.1994

    Wird der Kelch des göttlichen Zornes, der Taumelbecher, erst in der Apokalypse (im Kontext des Weltbegriffs, durch den das Christentum von der jüdischen Vorgeschichte sich unterscheidet) zum Becher der Unzucht?
    Das Taumeln gehorcht der inneren Logik der intentio recta. Deshalb ist „das Wahre der bacchantische Taumel, bei dem kein Glied nicht trunken ist“. Die intentio recta ist der logische Kern der Urteilsform, sie begründet die Form der Beziehung von Objekt und Begriff (die Logik der Schrift und den Tod des Namens). Ist nicht die Raumvorstellung eine gigantische Veranstaltung zur Absicherung der intentio recta?
    Ursprung des Neutrums: eine Folge der Logik der Schrift. Deshalb ist die hebräische Sprache und Schrift die hebräische (die Prophetie als Blitz aus den Wolken der Logik der Schrift).
    Doppelter Aspekt von Joh 129: Ist das Auf-sich-Nehmen der Sünde der Welt die Geschichte des Christentums?
    Die Kasuistik übersieht, daß es Situationen gibt, die dem moralischen Urteil der Menschen sich entziehen (weil sie allein dem Gericht Gottes unterliegen). Sie ist ein Produkt der Hybris des Absoluten (der Abstraktion von der Idee des göttlichen Angesichts).
    Die raum-zeitliche Welt ist die gefallene Welt (der Fall ist ein Vorgang in der Sprache).
    Die Vorstellung, daß die Sprache etwas Subjektives sei, und die Realität draußen sich äußerlich zur Sprache verhält, ist vermittelt durch die Urteilsform. Sie gilt nur im Bannkreis des Begriffs, der Herrschaft des Begriffs, während die erkennende Kraft der Sprache auch die Objektivität selber umgreift. Hier gründet das, was man den Sprachleib nennen könnte; auf ihn beziehen sich die symbolischen Elemente der Sprache, bezieht sich ihre erkennende und benennende Kraft (im Sprachleib bezeichnet die Gebärmutter die Barmherzigkeit und die Hysterie).
    Historische Dinge sind nicht nur Dinge in Raum und Zeit, sondern auch Dinge in der Sprache.
    Der Aktualitätsbezug (durch den die Prophetie von der Philosophie sich unterscheidet) ist ein Konstituens der erkennenden und benennenden Kraft der Sprache; ihr (sic, B.H.) Verhältnis zur Sprache, die nur auf Raum-Zeitliches sich bezieht, gründet in der Idee der Umkehr. Der Unterschied von Rechts und Links, Vorn und Hinten, Oben und Unten, ist ein sprachlicher, kein physikalischer Unterschied; er ist in der aufgeklärten Welt gegenstandslos geworden, mit ihm aber auch der Grund, aus dem die Sprache erwächst und sich nährt. Mit dieser Verdrängung des Sprachgrundes ist die Kraft des Eingedenkens, die Fähigkeit, die Vergangenheit zu reflektieren, verschwunden.
    Nur die Fähigkeit zur Schuldreflexion (die Sündenvergebung) dringt durch die Grenze, die Begriff und Name, die raumzeitliche und die symbolische Erkenntnis, trennt.
    Die verfaulenden Reste des Staates leben fort in der Bekenntnisreligion (seit die Menschen nicht mehr wissen, was sie tun, haben sie einen übermächtigen Rechtfertigungsbedarf: Grund der Bekenntnislogik).
    Merkwürdig, daß der jeremianische Begriff der Welt (tewel: ein Weltbegriff vor der Trennung von Welt und Natur) in der Wendung der kabbalistischen Tradition zum Nihilismus wieder erscheint (vgl. Scholem, Judaica 4).
    Hängt die Idee (das Symbol) der messianischen Wehen mit dem Ursprung des Weltbegriffs zusammen; ist sie in ihrer Substanz christlich?
    Wenn ich ein Buch lese, betreibe ich Erinnerungsarbeit: Es ist ein Anlaß der Selbstverständigung, der Überprüfung der eigenen Erinnerung (Grund meiner Unfähigkeit zum vergegenständlichenden Lesen).
    Wird die Sintflut nicht verständlicher im Kontext des symbolischen Verständnisses der Erde als Sprache und des Himmels als Logik der Schrift? Liegt hier nicht der Grund (oder zumindest ein Grund) des Christentums (hat das historische Christentum den Jesus nicht ins majim zurückgestaut, anstatt ihn als das esch zu begreifen)? Die Sintflut begründet (zusammen mit dem noachidischen Bund) „die Welt“, das Christentum beendet sie (Joh 129).
    Die Sekten instrumentalisieren vorhandene apokalyptische Ängste und beuten sie aus; wirkliches apokalyptisches Denken wäre es, in den apokalyptischen Symbolen den Grund der Angst zu begreifen: ein Schritt in Richtung der Befreiung von Angst, ein Vesuch, den Kopf oben zu behalten: Immunisierung gegen die Opferrolle (in der auch die Kirchen ihre Gläubigen gefangen hält).
    Bezeichnet das Kreuz im Nachfolgegebot das Joch des Jeremias?
    Priesterreligion ist Religion für andere, deshalb gehorcht sie der Bekenntnislogik (und fällt in die Geschichte der drei Leugnungen).
    Haben die Gottlosen, Sünder und Spötter in Psalm 1 etwas mit der Geschichte der drei Leugnungen (mit der Geschichte der Theologie hinter dem Rücken Gottes) zu tun?
    Das Christentum hat seit je die Buße mit der Strafe verwechselt; das war die Folge der Trennung der Umkehr von den göttlichen Verheißungen, der Versuch, die Umkehr in autoritärem Kontext (im Kontext des Weltbegriffs) zu reformulieren (Ersetzung des Hörens durch den Gehorsam).
    Zum Buch Daniel: Nebukadnezzar hatte einen Traum, aber er hat ihn vergessen.
    War das Dogma nicht der erste Versuch einer „Endlösung“?
    Erinnerungsarbeit ist reflektierte Prophetie.

  • 17.7.1994

    Gehört nicht das Thema Habermas und die Natur unter das Motto der Operetten-Weisheit „Glücklich ist, wer vergißt, was nicht zu ändern ist“ (oder des deutschen Sprichworts: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“)? Heute, so scheint es, ist der Himmel (selbst für den „Welt-Katechismus“) kein Thema mehr: kann es sein daß er nur wiederzuentdecken ist über das Problem der Logik der Schrift? Das Inertialsystem als Totaloperation: Das Inertialsystem ist die abstrakte Grenze des Irdischen zur Vergangenheit, der Himmel die konkrete, die des Ewigen zur Vergangenheit; mit der Idee des Ewigen ist auch diese Grenze durchs Inertialsystem im wörtlichen Sinne gegenstandslos gemacht und verdrängt worden. Die Griechen haben vorn und hinten, rechts und links reversibel und austauschbar gemacht (Ursprung der Winkel-Mathematik, der Geometrie und des Begriffs der Orthogonalität); erst die modernen Naturwissenschaften haben oben und unten, Himmel und Erde, in diesen Reflexionszusammenhang mit hereingezogen, und das über zwei naturwissenschaftliche Theorien: das Gravitationsgesetz und die physikalische Optik. Das Gravitationsgesetz hat die Universalität des Inertialsystems „begründet“, die physikalische Optik ihre Folgen entfaltet und notiert. Der Himmel (die Schrift) ist sein Thron, die Erde (die Sprache) der Schemel seiner Füße; aber Gott ist auch der, der auf den Keruben thront. Gilt das Wort: Und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen, nicht vorab fürs Inertialsystem, und ist nicht das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit der Beweis? Sind nicht alle kosmologischen Theorien heute nur Dokumente von Aporien: die Urknall-Theorie, die „Expansion des Universums“, die „Schwarzen Löcher“? Und gilt das nicht auch schon für ihre Vorläufer, von der Kant-Laplaceschen Planeten-Theorie bis zu den Konnotationen der Frage, warum es nachts dunkel ist? (17.-24.94: jüdisch-christliche Bibelwoche in Bendorf)

  • 15.7.1994

    „Spruch des Herrn“: Die Prophetie ist der Blitz aus den Wolken der Logik der Schrift (wenn die Erde das Realsymbol der Sprache ist, ist dann der Himmel das der Schrift: die Feste, die die oberen von den unteren Wassern: die Prophetie von der Philosophie, trennt?).
    Keuschheitsgebot: Sind Himmel und Schrift durch die Logik der Scham verbunden?
    Die Schrift trennt die Erinnerung von der Gegenwart (legt sie in Büchern ab), während der Himmel die Gegenwart von der Erinnerung trennt (das kreisende Flammenschwert des Kerubs vorm Eingang des Paradieses). Wird deshalb am Ende der Himmel wie eine Buchrolle sich zusammenrollen?
    Es gibt keine Ur-Sprache, keine „vollkommene“ Sprache, aus der alle anderen Sprachen (durch Degeneration oder Verfall) hervorgegangen sind, sondern auch für die Geschichte der Sprache gilt das Gesetz von Katastrophe und Errettung (die „Ur-Sprache“ war „wüst und leer“). Beschreibt nicht der Schöpfungsbericht im Text zwischen der Erschaffung von Himmel und Erde und dem ersten Schöpfungstag den katastrophischen Zustand der Sprache vor der Sprache und das Sechstagewerk den Weg zur Errettung der zerstörten Sprache?
    Die vier Reiter, sind das nicht Verkörperungen der vier Enden der Erde (der Deklinationen)?
    Das Immobiliengeschäft (die Subsumtion des Ackers unters Tauschprinzip) und die (Tempel-)Banken haben einen gemeinsamen Ursprung und sind Teil einer Geschichte.
    Die Bindung der Wahrheit an die Urteilsform (an die Logik der Schrift oder an den Weltbegriff), Grund und Formgesetz der Dogmenentwicklung, hat den Vorteil des Scheins der Objektivität erkauft mit dem Verzicht auf Schuldreflexion. Hier liegt der Grund der Opfertheologie (sowie des Konzepts der Entsühnung der Welt und der Vergöttlichung Jesu). Hegels Definition des Wahren („der bacchantische Taumel, in dem kein Glied nicht trunken ist“) liegt in der genauen Konsequenz der Logik dieses Verzichts; durch die Abstraktion von der Schuldreflexion (die die Wahrheit ans Konkrete, an ihren Zeitkern, an die Gegenwart, verweist) wird das Wahre in den Schuldzusammenhang des Herrendenkens hereingezogen, verliert es seine Sprachkraft, die erkennende Kraft des Namens, wird es zum Taumelbecher, zum Kelch des göttlichen Zorns (den nach prophetischer Tradition die Herrschenden trinken).
    Wer begriffen hat, daß es zur Prophetie die Position des Zuschauers nicht gibt (daß der Zuschauer sich nicht heraushalten kann: daß er Objekt der Prophetie ist), hat nur noch die Alternative, selber Prophet zu werden, indem er sich als Objekt der Prophetie begreift.

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