Sprache

  • 15.04.90

    „Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten, daß sie nackt waren“: Beginnt hier die Welterkenntnis, ist das erste Gebot „Ihr sollt euch kein Bildnis machen“ nicht ein spätes und genaues Echo darauf; hängt das „Richtet nicht …“ nicht mit dem Bilderverbot zusammen; und ist theologisches (parakletisches) Denken nicht aus eben diesem Grunde Sprachdenken und Kritik der Anschauung (des Bilderdenkens, der transzendentalen Logik und des apodiktischen Urteils)? (Zusammenhang mit Nacktheit, Scham; Ursprung von Schuld und Materialität; Ökonomie, Politik und Sexualität; zum Begriff des Sexismus und des Obszönen vgl. Rosemary Radford Ruether)

    Die Materie hat etwas zu verbergen; sie ist das gegenständliche Pendant der Scham, diese der Grund jeglicher Projektion und der Ursprung der Mathematik (der Verdoppelung). Am meisten zu verbergen hat der Pomp (vom Dogma bis zu den Ritualen und Uniformen/Gewändern aller hierarchischen Organisationen).

    Vgl. auch Walter Benjamins Sprachphilosophie: Erkenntnis des Guten und Bösen als Geschwätz, sowie seine Theologie des Wissens im „Ursprung des deutschen Trauerspiels“.

    Zum Bekenntnis: Jedes wirkliche Bekenntnis ist Schuldbekenntnis; der Erlöste, wäre er es wirklich, bedürfte des Bekenntnisses nicht mehr; jedes falsche Bekenntnis (als Rechtfertigung) ist Ideologie, verstrickt in den Schuldzusammenhang. Und Konfession ist Schuldgemeinschaft. Das Bekenntnis, als Zeichen der Zugehörigkeit zur Schuldgemeinschaft, löst die Schuld nicht auf, sondern macht sie unsichtbar für die Betroffenen und verstärkt sie zugleich durch Komplizenschaft (Aufnahme in die Gemeinschaft: Genesis des pathologisch guten Gewissens – das Confiteor/Confiteri kennt nur die passivische Konstruktion).

    Zur j Urgeschichte (E.D.): Liegt die Schuld, das Böse, denn wirklich nur im Ungehorsam, in der Übertretung des Gebots: Von diesem Baum dürft ihr nicht essen? Gibt es keine inhaltliche Begründung für das Verbot, nur die autoritäre Drohung mit der Todesstrafe? Besteht die Sünde nur in der Trennung von Gott? Müßte Gott diese Trennung nicht eigentlich sogar wollen? Kommt diese Interpretation nicht letztlich doch dem konfessionellen Schuldzusammenhang und der falschen kirchlichen Bindung der Gläubigen zugute?

    Wichtiger als die Entstehung der Strukturen des Bösen in der j Urgeschichte wäre deren Geschichte selbst, die Geschichte des gesellschaftlichen Schuldzusammenhangs, die dann vielleicht am Ende ein völlig neues Licht auf seine Genesis werfen könnte. Denn nur so läßt sich die Distanz ermessen, die uns heute von dieser Urgeschichte trennt, und deren Kenntnis zum Verständnis der j Urgeschichte essentiell dazugehört. So bleibt die Darstellung in einem entsetzlichen Sinne nur erbaulich.

    Kann es sein, daß das „kreisende Feuerschwert“, das das Paradies nach dem Sündenfall gegen die Rückkehr des Menschen schützt, etwas mit dem Planetensystem zu tun hat und die „Flucht gen Osten“ der aus dem Paradies Vertriebenen mit dem Tag-/Nacht-Wechsel und mit der Erddrehung? Die Erklärung der Cherube mit alten Tiergöttern (die die Tradition der Engellehre völlig außer acht läßt) greift mit Sicherheit zu kurz (Abwehr der Naturphilosophie?).

  • 24.03.90

    Nochmals „Wir Deutschen“: vgl. die Kontroverse zwischen Peter Schneider und Peter Iden in der FR (21. und 24.3.90).

    – Hinweis darauf, daß die Deutschen sich nur von außen (im Blick der Andern) sehen (die Abhängigkeit von der Anerkennung durch andere ist ein Surrogat für den verdrängten realen Ursprung des Subjekts, das sich nur zusammen mit der Sprache entfaltet);

    – Zusammenhang mit der tiefen Neigung zur Ausländerfeindschaft (Projektion, präventive Aggression, Sprachfeindschaft);

    – Sich-selbst-Durchstreichen als Subjekt, Hinweis: Wir sind für das, was in deutschem Namen begangen wurde, nicht verantwortlich (hier sind wir – als Deutsche – beim Namen gerufen, verweigern die Antwort);

    – ist diese Konstruktion nicht in der deutschesten Philosophie, nämlich in der Heideggers: in seiner Hypostasierung des Seins (und der taktischen Nutzung der „verandernden Kraft des Seins“), vorgebildet und fast unaustilgbar in den Grund der deutschen Muttersprache eingesenkt (ein Bastard aus der bis heute illegitimen Verbindung von Vaterland und Muttersprache; die Gewalt, die sich in Heideggers Sprache ausdrückt, ist keine Sprachgewalt, sondern die inzestuöse der paranoiden Selbstbehauptung gegen die Muttersprache; kein Zufall, daß – nach einer Bemerkung von Karl Kraus – Deutschgesinnte kein Deutsch können: die deutsche Sprache taugt nicht zur Deutschtümelei; der genaueste Ausdruck dessen war der Spruch, der sowohl den frühen Selbstverrat des Sozialismus in der DDR wie auch dann das Umkippen der Revolution gegen den Sozialismus markierte: „Deutschland, einig Vaterland“)? Das „Wir Deutschen“ macht sich mit der verfolgenden Unschuld gemein, mehr noch: es ist ihr Prototyp.

    – Kann es sein, daß diese wie auch die andere Vergangenheit erst aufgearbeitet sein wird, wenn wir gelernt haben, „Wir Deutsche“ zu sagen, d.h. auch sprachlich die Verantwortung für unsere Taten zu übernehmen, anstatt sie erneut durch Projektion und Schuldverschiebung zu verdrängen (oder die entlastende Zuflucht des neudeutschen Atheismus, dessen Grund auch die Kirchen nicht mehr wahrzunehmen sich trauen, weil er in ihrer eigenen Bekenntnis-Tradition und – Verfassung liegt, endlich zu meiden: jede „Konfession“, jedes Formelbekenntnis, ist ein Ersatz des wirklichen, ist somit strukturell atheistisch)?

    – Das wirkliche Bekenntnis, die einzige heute noch erlaubte Konfession, ist das Schuldbekenntnis, ist die Fähigkeit, Schulderinnerung an sich heranzulassen, sie nicht zu verdrängen („abgestiegen zur Hölle“): der einzige noch erlaubte Zugang zur Theologie.

  • 23.03.90

    Die Ontologie steht unter der Herrschaft des Plusquamperfekt: Sie unterwirft die Zukunft der Vergangenheit. Daher ihre Nähe zum Mythos, zur Lehre von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Die von Heidegger gesuchte Zukunft ist die quietistische der Erwartung der Ankunft des Seins, der vollendeten Vergangenheit; daher das „Vorlaufen in den Tod“ als Kriterium der Eigentlichkeit in „Sein und Zeit“. (Vgl., auch Nicolas Tertulian: „Seinsgeschichte als Legitimation der Politik“ in Lettre International Heft 8 I. Vj. /90, S. 86ff, insbesondere das Heidegger-Zitat über die Unbesiegbarkeit der Deutschen)

  • 22.02.90

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen res und reus, der Sache und dem Angeklagten? Vgl. die Bedeutungen von res in Langenscheidts Wörterbuch Lateinisch-Deutsch. Hat das „in dubio pro reo“ auch eine erkenntnistheoretische Bedeutung?

  • 04.02.90

    „Ihr seid das Salz der Erde“: nicht das Salz der Welt! Ist hier das Salz als würzende Kraft oder als Kristallisationskeim gemeint?

  • 27.01.90

    Natur ist per definitionem subjektlos: reines Substrat von Herrschaft; sie hat so das Subjekt (allerdings als notwendige Bedingung ihrer Möglichkeit) außer sich; sie ist wesentlich dieses Außer-sich-Sein (wenn „sich“ nur auf ein Subjekt sich beziehen kann – der Begriff der Natur sprengt die Regeln der Grammatik). Die Subsumtion unter die Vergangenheitsform und die Herrschaft des Kausalitätsprinzips (der Ausschluß der Teleologie) sind notwendige Momente ihres Begriffs.

    Die Vorstellung eines Natursubjekts ist ebenso wie die Idee einer Naturphilosophie eine contradictio in adjecto (der Geburtsfehler der Philosophie in Schellings objektivem Idealismus).

  • 29.12.89

    Die „deutsche Frage“ gleicht auch darin der „Seinsfrage“, daß sie als Teil des Mechanismus zur Produktion des pathologisch guten Gewissens sich verwenden läßt. In der „Lösung“ der „deutschen Frage“ (die bezeichnenderweise keine Antwort, sondern – wie die Judenfrage – nur eine Lösung kennt; Verwechslung von Frage und Problem: die Lösung eines Problems beantwortet nicht die Frage – vgl. hierzu Wittgensteins Bemerkungen, daß die Formulierung eines Problems die Kenntnis der Lösung voraussetzt) ist das exkulpatorische Element, die Befreiung von der Last der historischen Schuld, offensichtlich die Hauptsache. Aber diese (scheinhafte) Befreiung ist das genaue Gegenteil: die endgültige, nicht mehr auflösbare Verstrickung in den Schuldzusammenhang (das Schicksal belohnt die Guten, bestraft die Bösen; d.h. – im Umkehrschluß – die Belohnten, die Sieger, sind die Guten, die Bestraften, die Verlierer, die Bösen).

    Verwechslung von Frage und Problem: Zu Problemen gibt es Lösungen, zu Fragen Antworten (Antworten sind keine Urteile?). In der Physik (Mathematik) gibt es keine Antworten, nur Lösungen. Lösungen sind Lösungen von Gleichungen oder „praktische“ Lösungen (wenn es sein muß, Endlösungen), jedenfalls das Gegenteil von Antworten. Gibt es eine „Lösung“ der „Seinsfrage“ (außer dem Frageverbot, da keine konkrete Frage dem Rang der Seinsfrage angemessen ist – Zusammenhang mit dem Antisemitismus)?

  • 28.12.89

    Ist es so zufällig, daß die Springer-Zeitungen schon vom Namen her antitheologisch festgelegt sind? „Bild“ und „Welt“ verweisen zwingend sowohl aufs Bilderverbot als auch auf den biblischen Gegenbegriff zum Heiligen Geist; beide Zeitungsnamen sind ihrer objektiven Intention nach ebenso blasphemisch wie die heute so beliebten pseudotheologischen Gottes- und Menschenbilder und Weltanschauungen.

    Jeder Bekenntniszwang verweist auf ein Schuldverschubsystem, verbindet Verdrängungsmechanismen mit Exkulpationszwängen und – gleichzeitig nach außen und innen gewendeten – Aggressionen. Er gehorcht einem Formgesetz, das zugleich seinen Inhalt determiniert (Ableitung des Dogmas? – vgl. die weiterführenden Hinweise bei Sonnemanns: Das Unheilige am Bekenner …).

  • 03.12.89

    Entfremdung: Der Gebrauch dieses Wortes widerspricht auffallend seinem Wortsinn. Gemeint ist das (sich selbst und anderen) fremd Werden, ein Abstraktions- und Verdrängungsprozeß und sein Resultat (das entfremdete Dasein), während die Vorsilbe „Ent-“ sonst gerade die Auflösung, Vernichtung des mit dem folgenden Verb Bezeichneten anzeigt: Das Entfremdete müßte demnach etwas sein, dessen Fremdheit aufgehoben, das nicht mehr fremd ist. Sinnvoll wäre der allgemeine Gebrauch nur, wenn der Zustand, dem ich eine Sache entfremde, die Fremdheit dieser Sache wäre, und die Entfremdung sie uns (oder der eigenen Bestimmung) gerade nahebringen würde. Vielleicht ist dies sogar der eigentliche Sinn; nur wäre es dann interessant zu wissen: Was ist hier das Fremde? – Im Allgemeinen wird mit der Entfremdung die Instrumentalisierung bezeichnet, das „Für-uns-Werden“, die Unterordnung unter fremde Zwecke; und das Fremde wäre gerade das An sich, das in der Tat seit Kant das völlig Unbekannte, Unerkennbare und Fremde geworden ist. Aber ist das nicht die Sicht aus dem Blickwinkel der Herrschaft, der die These von der Unerkennbarkeit dessen, was sie ohnehin nicht interessiert, genau ins Konzept paßt? M.a.W., der Gebrauch des Begriffs Entfremdung wäre korrekt, wenn die Instrumentalisierung gleichsam die natürliche Bestimmung der Dinge wäre, und das Ansich nur ein barbarischer Rohzustand (die vorzivilisatorische Welt der Wilden, die erst durch Kolonialisierung zu Menschen werden).
    Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß bei Rosenzweig „der Mensch“ (im Kontext der drei Elemente Mensch, Welt und Gott) gerade nicht ein allgemeiner Gegenstand (wie der Baum oder der Tisch; so wäre er nur Teil der Welt), sondern der einzelne, besondere Mensch (mit Vor- und Zunamen) ist.

  • 28.11.88

    National gesinnt oder wohl gesonnen?

  • 01.11.89

    Der Dezisionismus ist ein notwendiges Korrelat der Reflexionsbegriffe, in ihrem Geltungsbereich begründet, ebenso übrigens der Hegelsche Begriff der „List“, dessen Anwendung nur unter diesen Voraussetzungen (aufgrund der „verandernden Kraft“ des Seins) möglich ist. Frage (und zu prüfen) wäre, ob nicht der Zusammenhang von Wesen und Schein in Hegels Philosophie (für mich immer schon eine Zone, die dem Verstehen besondere Widerstände entgegensetzte, die allerdings umgekehrt die besondere Stellung der Ästhetik im Hegelianismus begründen könnte) in diesem Zusammenhang durchsichtig wird. Die Folge wäre, daß jede Ontologie eo ipso als dezisionistisch und damit als Betrug (Produkt von List) sich erweist (der heute sich nicht mehr halten läßt, nachdem Heideggers Strategie nur noch unmodern, d.h. komisch ist).

    Bei Hegel wird der Kunstgriff manifest im Begriff des absoluten Wissens (das ausgeführte futurum perfectum?): Jedes Wissen ist – aufgrund seiner Beziehung zur Vergangenheit – endlich, und das absolute Wissen nur die sich in sich selbst spiegelnde Vergangenheitsform: der Deckel auf dem brodelnden Topf.

    Beziehung der Reflexionskategorien zur Struktur des Mythos (Zweideutigkeit, Schicksal, Beziehung zur Offenbarung; Grenze der Identifikation; Beziehung zum Herrendenken, Unmöglichkeit des verteidigenden Denkens; Unentrinnbarkeit der Anklage; Ideologie).

    „Religion als Blasphemie“: Wenn Blasphemie die Verletzung religiöser Gefühle bezeichnet, dann ist jede Religion blasphemisch, nämlich eine notwendige Verletzung der Reinheit des religiösen Gefühls, die keine Instrumentalisierung zuläßt.

  • 22.10.89

    (Spaziergang, Diktiergerät) Der Name bezeugt den Vorrang des Objekts, er ist zugleich das entscheidende Argument gegen das Grundprinzip der Hegelschen Logik, insbesondere gegen die Funktion der Reflexionsbegriffe. Im Zusammenhang der Reflexionsbegriffe ist der Name tatsächlich „Schall und Rauch“ (mit welcher Bezeichnung der Schuldzusammenhang zugleich verdrängt und stabilisiert wird), ist das Selbst ein leerer, gegenstandsloser Begriff. Oder anders: Die Hegelsche Logik ist die Logik des Andersseins, der Entfremdung; sie ist präzise das System der Entfremdung als Totalität. Bewußtlos vorgearbeitet – darin hat Hegel Recht, und daraus kann er schöpfen – hat ihr die christliche Theologie.

    „Das Eine ist das Andere des Anderen“: Genau hierin drückt sich die – nach Rosenzweig – „verandernde Kraft des Seins“ aus. Und genau hier ist der Geburtsfehler der europäischen Philosophie. Aber hier ist zugleich auch die Geburtsstunde von Herrschaft als Mimesis ans Anderssein, als Mimesis an subjektlose Natur, als Geburtsstunde der zweiten Natur.

    Heidegger hat aus der Philosophie eine Zelle für die Isolationshaft gemacht. Die Welt, auf die das „In-der-Welt-Sein“ bezogen ist, ist eine Zelle, ist ein Einzelghetto, sozusagen der letzte Zufluchtsort der Kontemplation oder auch der Theorie (im aristotelischen Sinne). Ich glaube, der Hinweis auf die Einzelhaft, die Isolationshaft reicht weiter als es auf den ersten Blick scheint. Man denke an die Vertreter der Ermittlungsbehörden und der Anklage im Rücken, die jedes Wort protokollieren (Modell der szientifischen Erkenntnis).

    Auch in der Vorstellung der Isolationshaft berühren sich die Extreme. Es hat den Anschein, als müßten die Herrschenden prädestinierten Opfern das antun, was ihnen selbst widerfährt: die eigene Isolation, die sie allein befähigt, Herrschaft auszuüben, allerdings um einen Preis, den sie kaum in der Lage sind zu zahlen, es sei denn zu Lasten, auf dem Rücken anderer: Herrschaft braucht Opfer.

    In „Sein und Zeit“ beschreibt Heidegger eine Erfahrung, die deshalb für den Faschismus brauchbar ist, weil sie die der Oberen und der Unteren zugleich war. Hierzu ist es vielleicht von Interesse, dem nachzugehen, was Carl-Friedrich von Weizsäcker meinte, als er bemerkte, daß „Sein und Zeit“ vielleicht etwas von den Erfahrungen wiedergeben könnte, die auch die eines Physikers angesichts der neueren Physik sind.

    Hat der „Alltag“, auf den die Grunderfahrungen der Heideggerschen Philosophie nicht selten bezogen werden (auf die er selbst auch sie bezieht), etwas mit dem zu tun, was Franz Rosenzweig „das All“ nennt? Und ist „das All“ vielleicht tatsächlich auf diese ganz schmale Basis und Dimension zusammengeschrumpft?

    Vielleicht ist es doch notwendig, den Vortrag aus 1952 „Wert und Bedeutung der Prinzipien“ Satz für Satz zu korrigieren; vielleicht komme ich dadurch sowohl auf die Hemmungen, die mir damals im Wege gestanden haben, wie auch auf die ursprüngliche Vision, die eigentlich dahinter steckte und hier, in diesem Vortrag, nur vollständig ihren Gegenstand verfehlt hat. Frage: Hatte ich damals den Aufsatz von Franz Rosenzweig „Zeit ist’s“ schon gelesen?

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